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Silvester rückt näher

Silvester rückt langsam näher. Nur noch 3 Monate, dann ist es wieder soweit.

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Sprengsatz aus Feuerwerksraketen gebastelt

Auch in Australien kennt man die Feuerwerksraketen, welche jährlich zu Silvester in die Luft gejagt werden. Aber nun hat ein Mann eine Tat begannen, die nicht ohne Folgen geblieben ist, denn dieser hatte aus den Raketen und Benzin einen Sprengsatz gebastelt. Da stellt man sich doch ernsthaft die Frage, wie man auf einen solchen Unsinn kommen kann?

Aus Wut an der Versicherung, bei welcher der Mann Kunde war, hat er einen Einkaufswagen, welcher mit Feuerwerkskörpern gefüllt war, in das Versicherungsbüro, welches in einem Kaufhaus lag, geschoben und es dann angezündet. Dass Ganze geschah an der Nordküste in Darwin. Die Polizei hat kurz nach dem Vorfall klargestellt, dass es sich hierbei nicht um einen Terroranschlag gehandelt hat, wie es viele in den ersten Minuten geglaubt hatten.

Der Mann hat mit seinem Vorgehen rund 15 Menschen verletzt, welche mit Schnittwunden, Rauchvergiftungen und Verbrennungen behandelt werden mussten.

Schon kurz nach der Tat hat sich der Täter der Polizei gestellt und nach der Befragung der Versicherung, scheint es auch keine Bedrohungen gegeben zu haben, sodass man diesen Anschlag eventuell sogar hätte verhindern können. Die Versicherung musste sich zwar schon einmal mit einem Kunden, der unzufrieden war, auseinandersetzen und auch die Polizei hinzuziehen, aber für die ausgeübte Tat hat es einfach keine Anzeichen gegeben.

Seltsam ist nur, dass es niemanden komisch erschienen ist, dass ein Mensch mit Feuerwerkskörpern im Einkaufszentrum herumspaziert oder wenigstens einmal skeptisch nachgefragt oder die Polizei sicherheitshalber informiert worden ist.

Foto: Jetti Kuhlemann / Pixelio

Die Reste von Silvester

Das neue Jahr hat längst begonnen und der erste Monat ist auch schon wieder vorbei. Aber heute noch können Überreste der abgefeuerten Raketen und Böller auf den Straßen gesehen werden. Möge man doch eigentlich glauben, dass die Straßenreinigung und Müllabfuhr längst alles hätte beseitigen müssen. Aber es gibt Gründe, warum auch heute noch nicht alle Spuren des Jahreswechsels wegräumen kann.

Schuld ist das Wetter, welches schon lange verrückt spielt. Es ist bitterkalt, die Straßen frieren zu und es schneit ständig, egal in welchen Städten. Immer wieder können Nachrichten gehört werden, dass wieder starker Schneefall die Straßen verstopft und unzählige Unfälle passieren. Theoretisch aber muss doch eigentlich die Straßenreinigung es schaffen, dass der Müll von den Straßen entfernt wird, aber vielerorts hat es so stark geschneit und es ist so bitterkalt, dass sogar der Müll auf den Straßen eingefroren ist. Aber nicht nur dass, denn wenn der Schnee dann getaut ist und die Straßenreinigung die Beseitigung der Müllreste, die durch Böller und Raketen entstanden ist, in Angriff nehmen möchte, erscheint das nächste Problem: Es ist zu kalt und das Wasser gefriert, sodass der Müll noch immer eingefroren ist.

Die Anwohner in den Städten müssen sich wohl noch einige Zeit in Geduld üben und warten, bis das Wetter wieder „normaler“ wird, die Temperaturen steigen und es statt Schnee vielleicht auch mal wieder ein trockenes Wetter gibt. Dann erst ist es den Straßenreinigungen möglich, all den Müll und die Überreste von Silvester zu entfernen.

Bis es draußen wieder warm wird und die Sonnenstrahlen zu einem Spaziergang einladen, sind die Müllreste sicherlich überall verschwunden und die Natur kann wieder genossen werden.

Foto: Thomas Max Müller / Pixelio

Lirich wird leuchten

In Oberhausen-Lirich findet am letzen Wochenende im Januar das Lichterfest zwischen dem Sportplatz der DJK und der Kirche St. Katharina statt. Es wird viel Programm geboten, sodass es Kindern und Erwachsenen bestimmt nicht langweilig wird. Mit dem Wetter sind die Veranstalter optimistisch, denn sie sagen, dass sie bislang nicht im Stich gelassen worden sind. Vorbild für das Liricher Lichterfest ist jenes in Wuppertal, das jährlich einen gesamten Stadtteil mit vielen Kerzen leuchten lässt.

Aber Lirich hat mehr zu bieten, denn mit einer Außenbühne fängt das Spektakel um 17 Uhr an und es werden nach einer kleinen Eröffnungsrede Auszüge von „Ritter und Ross“ und „Schlager lügen nicht“ von dem Nieburgh-Theater aufgeführt.

Dann werden die Schüler der Josef-Grundschule und der Tanzschule Fundance den Lichtertanz aufführen. Außerdem wird es Fakirkünste und Trommel- und Gesangsvorführungen von der Musikschule Lirich geben. Jonglier-Tricke wird die Emscherschule zeigen. Natürlich gehört zu einem Lichterfest auch die Lichtershow. Eine fantastische Lichterkunst ist den ganzen Abend im Park zu bewundern und es werden ferngesteuerte Fesselballons in Miniaturformat in die Luft aufsteigen. Für Kinder gibt es einen Schminkstand und das Kasperle Theater kann um 18 und 19 Uhr besucht werden.

Bei dem Lichterfest darf eines aber auf gar keinen Fall vergessen werden: Um 20 Uhr gibt ein riesiges Feuerwerk, welches bestaunt werden kann.

Die Organisatoren rechnen mit mehr als 5.000 Besuchern, diese konnten im vergangenen Jahr gezählt werden, aber da auch die Akteure mehr werden, geht man auch von deutlich mehr Besuchern aus. Jeder der Zeit hat, ist herzlich eingeladen, das Lichtfest zu besuchen und das Programm live mitzuerleben.

Foto: Astrid Maria Kauertz / Pixelio

Feuerwerk zum Abschluss der Ruhr.2010

Das Festprogramm in der Zeche Zollverein Essen, der Ruhr.2010 wurde am Wochenende des 9. Januar von Reinhard Paß, dem Essener Oberbürgermeister eröffnet. Damit die Besucher bei der Kälte nicht wegbleiben oder zu schnell wieder gehen, sind sie mit Sitzkissen, Handwärmern und Wolldecken versorgt worden.

Das Kulturhauptstadtprogramm stand unter dem Motto „Wandel durch Kultur“. Fritz Pleitgen war der Leiter des Organisatorenteams und sagte, dass die Region, welche einst Kohle- und Stahlregion war, unterschätzt werden würde und sich dies ändern müsse. Es gab insgesamt zwölf verschiedene Hallen und Bühnen, welche kulturelle Einrichtungen präsentierten. Außerdem wurde ein Programm vorgestellt, in welchem die künftigen Veranstaltungen bekannt gegeben worden sind. Insgesamt sollen es 2500 Events im Ruhrgebiet geben.

Für die Eröffnung hat Herbert Grönemeyer, der im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, extra eine Hymne geschrieben.

Essen darf sich als Kulturhauptstadt nennen und feiert dieses Ereignis natürlich sehr groß, wie man an dem gesagten Wochenende feststellen konnte. Es gab so viele Veranstaltungen, dass wirklich niemanden langweilige werden konnte. Außerdem ist den Besuchern so einmal gezeigt worden, welche kulturellen Einrichtungen es eigentlich im Ruhrgebiet alles gibt.

Natürlich durfte auch ein Feuerwerk nicht fehlen, welches am Samstagabend stattgefunden hat. Es läutete den Abschluss vom Eröffnungstag ein, welcher ein voller Erfolg für alle Beteiligten war. Die 100.000 Menschen, welche schon am Samstag zu besuch waren, hatte man für das gesamte Wochenende erwartet, aber die Zahl stieg um einiges, denn der Sonntag hatte auch einiges zu bieten. Pleitgen sagte noch zum Abschluss, dass eine „Kulturhauptstadt zum Mitmachen“ gewünscht ist.

Foto: Jens Bredehorn / Pixelio

Bengalofeuer und Rauchbomben nichts für Fußball

Der DFB scheint langsam ein bisschen sauer zu werden, denn wieder ist eine Geldstrafe für Dynamo Dresden ausgesprochen worden, weil die Fans sich einfach nicht benehmen können. Bei mittlerweile zwei der Auswärtsspiele haben die Zuschauer ein Fehlverhalten gezeigt, welches nun 4.000 Euro weniger für den Verein bedeutet. Die Fans sind bei dem Spiel gegen SSV Jahn und der Reserve des VBF Stuttgart mit Feuerwerkskörpern aufgefallen. Es wurden fünf Bengalfackeln und eine Rauchbombe gezündet.

Natürlich hat auch der SSV Jahr eine Strafe bekommen, denn der Ordnungsdienst war nicht ausreichend. Diese Strafe lag bei 1.000 Euro.

Für Dynamo ist es aber ein schwerer Schlag, denn der Verein steckt schon in finanziellen Schwierigkeiten und muss schon wieder in die Kasse greifen. Zwar hat Dynamo Investitionen getätigt, damit derartige Vorkommnisse nicht mehr auftreten, aber wie es scheint, hat es nichts gebracht. Es sind auch verschiedene Fangruppen angesprochen.

Sicherlich hat der DFB die Aktionen für Gegenmaßnahmen berücksichtigt, aber da sich die Ereignisse wiederholten, musste nun endlich härter durchgegriffen werden.

Der Verein appelliert an seine Fans, dass solch ein Verhalten eine Schädigung für den SG Dynamo Dresden ist und ruft auch dazu auf, dass diese Regelverstöße mit Bengalo und Rauchbomben endlich ein Ende nehmen. Sollte es nochmals derartige Vorkommnisse geben, hat der DFB schon gewarnt, denn entweder gibt es dann keine Zuschauer mehr, weil diese nicht mehr erwünscht sind, oder es droht eine Platzsperre.

Da kann man wirklich nur hoffen, dass die Fans begreifen, dass es kein Spaß mehr ist und sich Verhalten wie vernünftige Fans und nicht wie die letzten Roadies.

Foto: Ute Kawik / Pixelio

Böller, Raketen und Co. dürfen nicht mehr gezündet werden

Vom Silvesterabend bis zum Neujahresmorgen war das Zünden von Raketen, Böllern und anderen Feuerwerkskörpern erlaubt. Aber danach ist es nicht mehr gestattet und kann sogar mit Bußgeldern geahndet werden. Gerade Kinder sollten keine dieser Artikel mehr mit sich herumtragen, geschweige denn diese zünden.

Aber am 5. Januar musste mit entsetzen festgestellt werden, dass Kids immer noch Feuerwerkskörper bei sich haben und diese sogar, ohne über die Folgen nachzudenken, anzünden und wegwerfen.

In Vorarlberg hat ein Junge im Alter von zehn Jahren mit Feuerwerk gespielt und eine Hecke in Brand gesetzt. Passiert ist das Ganze, als sich eine Kindergruppe auf einer Gemeindestraße aufhielt. Den Feuerwerkskörper hatte der Zehnjährige in die Hecke geworfen, welche dann durch die Feuerwehr gelöscht werden musste. Insgesamt waren an dem Einsatz zwei Fahrzeuge der Feuerwehr und rund 20 Mann beteiligt.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, aber auch, als die Polizei eine Kontrolle machte, hatte der Junge noch drei weitere Raketen in seiner Tasche. Das Erschreckende daran war, dass er Junge mitteilte, die von seinem Vater bekommen zu haben.

Da kann man sich nur Fragen, was in den Köpfen der Eltern nur vorgeht, wenn sie Kindern, welche die Gefahren der Feuerwerkskörper nicht einschätzen können, Feuerwerkskörper aushändigen? Eine solche Unverantwortlichkeit sollte wirklich bestraft werden. Kinder sehen Raketen und Böller als Spielzeug und nicht als Gefahr.

Foto: Maja Dumat / Pixelio

Feuerwerk bei Eröffnung in Dubai

Sechs Jahre lang hat es gedauert, bis das monströse Bauwerk, der Burj Dubai, fertig gestellt wurde. Anfang Januar fand die Eröffnung statt, bei welcher es ein großes Feuerwerk gegeben hat. Das Bauwerk soll das höchste der Welt sein, aber sicher, wie hoch das Gebäude ist, scheint sich niemand zu sein, denn die einen sagen, dass es 828 Meter hoch ist, andere sprechen von 800 Metern und wieder andere von 818 Metern. Scheint aber auch nicht wirklich relevant zu sein, denn es gibt viel Wichtigeres, um das sich gekümmert werden muss.

Bislang ist der Turm, der eine Nutzfläche von 200.000 Quadratmetern ausweist, nämlich das wohl größte leer stehende Gebäude der Welt. Viele überlegen jetzt, wie das sein kann, wo es doch soviel Wirbel um den Bau gibt. Das Problem liegt darin, dass keine Käufer für die Büros oder Wohnungen gefunden werden konnten. Nicht einmal Bewerber gibt es für die Räumlichkeiten. Dabei gab es doch schon Leute, welche mehr als die Hälfte der Räume gekauft haben. Es waren Spekulanten, welche sich erhofft haben, mit dem Verkauf der Räume einen großen Gewinn abzuräumen. Aber diese sind auch hereingefallen.

Dennoch gab schon spektakuläre Nachrichten, denn als das Feuerwerk und die Lichtshow die Eröffnung krönten, sprangen Fallschirmspringer von Himmel naher Höhe aus dem Fenster und boten den Besuchern eine tolle Show.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Räumlichkeiten verkauft werden können, denn sonst war der ganze Bau überflüssig und die weitere Verschuldung Dubais hätte man sich sparen können.

Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / Pixelio

Thailand zu Silvester ist einzigartig

Thailand ist ein Land, in welchem viel gelächelt wird und nicht nur die Freude daran, dass die Menschen hier immer ein Lächeln übrig haben, ist groß, sondern auch die Freude am Feier und Amüsieren ist einfach einzigartig. Die Gemeinsamkeit ist es, was bei den Thais sehr wichtig ist. Gerade zu Silvester kann in Thailand eine Silvesterparty erlebt werden, welche sicherlich nicht so schnell aus den Gedanken geht. Die Jahreswende wird hier von den Menschen in einer Gemeinschaft gefeiert, welche kaum sonst in einem Land derart vergleichbar gefeiert wird.

Ohne Zweifel kann in Bangkok die wohl größte Feier erlebt werden. Man rechnet mit rund 200.000 Besuchern aus aller Welt auf dem Central World Square, welcher sich in der Stadtmitte befindet, die zusammen eine große Party feiern.

Aber es wird nicht erst in der Silvesternacht gefeiert, denn schon am 21. Dezember geht es mit Konzerten, Lasershows und zahlreichen Vorführungen los. Auf riesigen Leinwänden kann man die Partys verfolgen, welche in den anderen Regionen der Welt gefeiert werden. Sicherlich muss auch in Thailand nicht auf den Höhepunkt eines Silvesterabends verzichtet werden, auch hier gibt es ein einzigartiges und spektakuläres Feuerwerk pünktlich zum Jahreswechsel.

All jene, die eine Silvesterreise nach Thailand unternehmen, werden feststellen, dass hier das Feiern wirklich groß geschrieben wird und überall wo man hingeht, zahlreiche Darbietungen erlebt werden können. So beispielsweise auch in dem National Stadium von Bangkok, in welchem Unterhaltungsshows mit Comedy, Musik und Varietee stattfinden. Bei Liveschaltungen können auch die Menschen in der Umgebung über die Leinwände die thailändischen TV-Stars erleben und immer wieder kann man mitverfolgen, wie es auf den restlichen Partys in Thailand zugeht.

Zu einem wirklich unvergesslichen Erlebnis wird auch das Feuerwerk, welches entlang vom Chao Prayas entzündet wird. Wer an einer Reise interessiert ist, sollte sich aber beeilen, damit der Jahreswechsel auch pünktlich erlebt werden kann.

Foto: Gisela Peter / Pixelio

Das virtuelle Feuerwerk

Warum soll man immer für ein Feuerwerk Geld ausgeben, wenn man es doch auch einfacher haben kann, weniger dafür bezahlt und das Geld noch für einen guten Zweck verwendet wird?

Jetzt zum Jahreswechsel macht das Diakonische Werk einen Aufruf an die Menschen, dass man sich an der Hilfsaktion „Brot für die Welt“ beteiligt und lediglich fünf Euro spendet. Dazu muss einfach eine SMS an die 81190 mit dem Stichwort „Brot“ gesendet werden. Automatisch wird der Betrag dann von der Rechnung des Handys abgebucht. Das Geld ist für den Silvesteretat und den Menschen der armen Länder kann wieder ein wenig Hoffnung gegeben werden.

Mehr als fünf Euro kosten auch viele Raketen und Böller nicht, welche in die Luft gejagt werden, aber ein Bauer kann sich damit Felder bestellen und eine Ernte einbringen. Mütter haben die Möglichkeiten ihre kranken Kinder zum Arzt zu bringen oder die Kids könne eine Schulausbildung erhalten.

Wer sich keine Feuerwerkskörper kaufen möchte, aber auf ein Feuerwerk auch nicht verzichten will, kann sich für nur 2,99 ein App auf das iPhone oder iPod touch bestellen. Dieses App erzeugt ein virtuelles Feuerwerk von „Brot für die Welt“ und der Erlös für die Apps, so die Softwarehersteller, wird ebenfalls an die Aktion „Brot für die Welt“ gespendet.

Wer mit einem besonders guten Gefühl in das Jahr 2010 starten möchte, kann sich an der Aktion beteiligen und den Menschen, die sich es einfach nicht leisten können, eine tolle Feier zu Silvester zu feiern, trotz allem ein Lichtblick geben.

Unter dem Stichwort „Brot statt Böller“ kann auch auf dem klassischen Weg eine Spende an die Konto Nr. 500 500 500 bei der Postbank Köln BLZ: 370 100 50 gemacht werden.

Foto: Jens Bredhorn / Pixelio

Mit Böllern eine Strafanzeige kassieren!

Gerade zu Silvester ist es doch eigentlich klar, dass Raketen, Böller und andere pyrotechnische Artikel in die Luft gejagt und angezündet werden. Wer aber nicht aufpasst, muss mit einer Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit nach dem Sprengstoffgesetz rechnen. Vor allem wenn sich durch den Knall Passanten oder Anwohner gestört fühlen.

Natürlich ist hier nicht von einem Feuerwerk in der Silvesternacht die Rede, sondern von dem zünden vor dem eigentlichen Silvesterabend. Denn schließlich ist es verboten, die Böller anzuzünden oder Raketen gen Himmel zu schicken.

Das bekam in Lichtenfels nun auch ein 18-jähriger zu spüren, denn dieser hatte in der Peuntstraße den Knaller gezündet und prompt wurde auch die Polizei alarmiert. Als diese eintraf, gab der junge Mann auch gleich seine tat zu und händigte den Polizisten zwei weitere Knaller aus, welche laut Aussage aus einem Altbestand stammen. Nun muss der 18jährige mit einer Anzeige rechnen. Was sich daraus ergibt bleibt abzuwarten aber zu rechnen ist mit einer Geldstrafe.

Natürlich ist es immer verlockend, die Raketen und Böller, welche drei Tage vor Silvester verkauft werden, auch schon vorher zu zünden, aber wieder mal ist gezeigt worden, dass nicht jeder den Spaß versteht und schnell die Polizei vor Ort sein kann. Also ist es dich wohl wesentlich sicherer, seine Feuerwerkskörper bis zum 31.12. gut zu verstauen und dann wahre Freude daran zu haben, wenn das Anzünden erlaubt ist und nicht eine Anzeige nach sich zieht.

Foto: Anne Honisch / Pixelio